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Der falsche Prinz von Bagdad   (2004)

Wer sagt, dass man, nur weil man in armen Verhältnissen geboren ist, nicht etwas Besseres als ein Schneider sein kann?

Diese Frage beschäftigt Labakan, den Schneidergesellen in seinen Tagträumen. Wenn er die Hände im Schoß ruhen lässt, anstatt Schere und Nadel, Maßband und Zwirn zu nutzen. Doch wenn er, angetrieben von Daja, der Schneidermeisterin, seine Arbeit verrichtet, dann glüht die Nadel - denn Labakan ist ein Meister seines Fachs.

Eines Tages spielt ihm eine Fee einen prächtigen Kaftan in die Hände. Er kann der Versuchung nicht widerstehen und zieht das fürstliche Gewand an. Jetzt wird sein Traum fast Wirklichkeit, denn geschmückt mit dem prächtigen Kleid sieht er aus wie ein Prinz. Kaum hat er das gedacht, macht er sich auch schon auf den Weg. Fort von der Schneiderstube, hinaus ins Unbekannte, wo ihn doch Jedermann für einen Edelmann halten muss.

Dabei trifft er auf dem Rastplatz in der Wüste zufällig auf einen wirklichen Prinz, der ihm eine seltsame Geschichte erzählt. Diese Geschichte soll Labakans Leben noch einmal verändern, denn nun will er unbedingt zu einem echten Prinzen werden! Doch da gibt es einige Menschen, die gerade das verhindern wollen, wie zum Beispiel eine Schneidertochter und eine Sultanin.

Wie die Geschichte von Labakan weitergeht und was noch alles im prächtigen Palast des Sultans der Wechabiten geschieht, das können alle Besucher ab November im Firlefanztheater in Holle erleben.

Nachdem im letzten Jahr ein klassisches Märchen der Gebrüder Grimm aufgeführt wurde, wollen wir unsere großen und kleinen Zuschauer dieses Jahr mit der Pracht des Orients erfreuen. Das Stück wurde geschrieben von Wilhelm Hauff, aus dessen Feder auch die bekannteren Märchen Zwerg Nase oder Kalif Storch sein dürften.

Das Stück wurde bearbeitet von Helmut Münchhausen und entfaltet einen bunten Spannungsbogen in vier Bildern.